Dienstag 26 Juli 2011
Zunehmende Spannungen zwischen Perlenzüchtern und Regierung wegen der Auktionen
Diese Unzufriedenheit veranlasste das Ministerium für Meeresressourcen, eine offizielle Stellungnahme zu veröffentlichen.
In einer Mitteilung verurteilte Minister Temauri Foster, was er als „Desinformation“ seitens der GIE bezeichnete, und wollte seine Version der Ereignisse klarstellen. Er erklärte, er habe finanzielle Partnerschaften vorgeschlagen, die die Maison de la Perle einbeziehen sollten, um eine gemeinsame Förderung der Auktion zu ermöglichen, doch diese Angebote seien kategorisch abgelehnt worden.
Laut dem Minister haben die betroffenen Perlenzüchter den Verwaltungsrat der Maison de la Perle freiwillig verlassen und setzen sich nun für deren Auflösung ein. Folglich lehnen sie jede Form der Zusammenarbeit mit dieser Einrichtung ab.
Temauri Foster stellte außerdem klar, wie hoch das Budget der Maison de la Perle tatsächlich ist, und widersprach den von den GIE genannten Zahlen. Er präzisierte, dass das Betriebskostenbudget für das Jahr 2011 80 Millionen CFP beträgt – weit entfernt von den angeblich monatlich aufgewendeten 200 Millionen.
Er erinnerte daran, dass das Budget im Jahr 2009 213 Millionen CFP erreichte, davon 93 Millionen finanziert durch das Développement des Gemmes et de la Diamantifère d’État (DGDE) und 120 Millionen aus öffentlichen Subventionen zur Einrichtung der Struktur. Im Jahr 2010 belief sich die DGDE-Finanzierung auf 100 Millionen CFP.
Dieser Streit entfaltet sich in einem ohnehin angespannten Kontext, nach der im April von den „dissidenten“ GIE organisierten Auktion, bei der über 150.000 Perlen in der Mairie von Pirae verkauft wurden – ohne Unterstützung der Maison de la Perle.
