Die neuesten Informationen ĂĽber die Perlenzucht auf Tahiti

Samstag 30 Januar 2021

Covid-19: Polynesische Perlenzüchter besorgt über Einschränkungen für chinesische Arbeitskräfte


Die vorübergehende Aussetzung der Erteilung von Arbeitserlaubnissen für chinesische Staatsangehörige, kombiniert mit der Empfehlung an derzeit in China befindliche Arbeitskräfte, ihre Rückkehr zu verschieben, könnte direkte Auswirkungen auf die Perlenproduktion haben.

Diese Entscheidungen werden zwar aus gesundheitlicher Sicht akzeptiert, schwächen jedoch eine Branche, die bereits unter Druck steht. Die Mehrheit der Perlengreifer – ein wesentliches Glied der Produktionskette – stammt aus China und kehrt traditionell zum chinesischen Neujahrsfest in ihr Heimatland zurück. Ihre ungewisse Rückkehr lässt Verzögerungen in den Produktionsabläufen befürchten.

Rainui Sanquer, Präsident des GIE Poe no Raromatai, erinnert daran: „Ohne Greifer gibt es keine Produktion“, und betont die Dringlichkeit, eine Lösung zu finden.

Ähnliche Bedenken äußern die Händler. Sabine Lorillou, Präsidentin des Syndicats der Händler für Tahiti-Zuchtperlen, befürchtet mögliche Lieferengpässe: „Es könnte zu einer leichten Unterbrechung des Versorgungstakts kommen, das ist sicher. Das stellt also ein Problem dar…“

Sollten die Einschränkungen länger als drei bis vier Monate andauern, könnten die Folgen für einen Sektor, der bereits von der Marktvolatilität betroffen ist, gravierend sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit scheint begonnen zu haben, um ein fragiles Gleichgewicht in der Perlenwirtschaft Französisch-Polynesiens zu bewahren.

Dienstag 26 Januar 2021

Zerstörung von Perlen: Das Land wird zur Zahlung von 30 Millionen FCFP an einen Händler verurteilt


Damals stützte sich diese Vernichtung auf einen Beschluss aus dem Jahr 2005, der den Verkauf und die Ausfuhr von als unvollkommen eingestuften Perlen untersagte. Doch das Gericht entschied: Diese rechtliche Grundlage war „in diesem Punkt völlig gesetzlos“.

Das Gericht stellte fest, dass das Land nicht berechtigt war, Eigentum einer Gesellschaft zu beschlagnahmen und zu zerstören, da dies eine Verletzung ihres Eigentumsrechts darstellt.

Ursprünglich hatte Raipoe International 86 Millionen FCFP gefordert. Das Gericht setzte die Entschädigung schließlich auf 30 Millionen fest, wobei ein wesentlicher Faktor berücksichtigt wurde: das Inkrafttreten eines neuen Gesetzes wenige Monate später, das den Verkauf dieser Perlen erlaubte. Diese Gesetzesänderung führte zu einem Preisverfall, wodurch der finanzielle Schaden gemindert wurde.

Dieses Urteil macht eine paradoxe Situation deutlich: Das Land wird verurteilt, weil es auf der Grundlage eines rechtswidrigen Textes gehandelt hat, während die spätere Regulierung der Situation die wirtschaftlichen Folgen abgeschwächt hat.

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