Schutz der Tahiti-Perle vor FĂ€lschungen: Eine strategische Antwort auf die chinesische Bedrohung
Von Sandrine, Freitag 14 Dezember 2018 um 10:33 :: Gesetzgebung
Chinesische PerlenzĂŒchter haben eine hochentwickelte Technik entwickelt, um ihre SĂŒĂwasserperlen zu fĂ€rben und sie als schwarze Perlen auszugeben.
Diese Praxis stellt eine erhebliche Bedrohung fĂŒr den Ruf und die AuthentizitĂ€t der Tahiti-Perle dar. Laut Aline Baldassari, PrĂ€sidentin der Tahitian Pearl Association of French Polynesia (TPAFP), sind diese FĂ€lschungen inzwischen so tĂ€uschend echt, dass selbst Fachleute Schwierigkeiten haben, sie zu unterscheiden â ein ernstes Risiko fĂŒr die Verbraucher.
Obwohl technologische Lösungen zur GewĂ€hrleistung der RĂŒckverfolgbarkeit geprĂŒft wurden, stoĂen diese Initiativen auf wirtschaftliche HĂŒrden. Als Antwort auf diese Situation schlĂ€gt die TPAFP die Schaffung eines eigenstĂ€ndigen Labels vor, um die Tahiti-Perle auf dem internationalen Markt zu schĂŒtzen. Dieses Label soll die Herkunft und QualitĂ€t der Perlen garantieren und strenge Kriterien festlegen, wie die Verwendung eines echten Nukleus und von Perlmutt, das ausschlieĂlich aus den Tuamotu-Inseln stammt.
Die Zertifizierung wird in Frankreich erfolgen und durch europĂ€isches Recht geschĂŒtzt sein. Ziel ist es, das authentische Image der Tahiti-Perlen zu stĂ€rken und das Vertrauen der Verbraucher weltweit zu sichern. Parallel dazu sollen in Hongkong Kontrollkampagnen durchgefĂŒhrt werden, um eine missbrĂ€uchliche Verwendung der Marke âPerle de Tahitiâ durch Hersteller von falschen schwarzen Perlen zu verhindern.
Mit diesem Vorgehen will die TPAFP die IntegritÀt der tahitianischen Perlenzucht bewahren und sicherstellen, dass die auf den internationalen MÀrkten verkauften Perlen ihre echte Herkunft nachweisen können.
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