Das Tahiti Pearl Consortium: Eine Gründung, die Vorbehalte und Fragen aufwirft
Von Sandrine, Samstag 9 Februar 2013 um 13:10 :: Gesetzgebung
Das Tahiti Pearl Consortium: Eine Gründung, die Vorbehalte und Fragen aufwirft
Diese Entscheidung, obwohl angenommen, stößt nicht auf einhellige Zustimmung und sorgt für erhebliche Vorbehalte und Fragen sowohl unter den Fachleuten der Branche als auch innerhalb der politischen Mehrheit.
Der Minister für Meeresressourcen, Temauri Foster, ein leidenschaftlicher Befürworter des TPC, hat Schwierigkeiten, zu überzeugen, und Zweifel bleiben bestehen, ob diese Initiative ausreicht, um einen seit mehreren Jahren krisengeplagten Sektor der Perlenzucht zu sanieren. Die Opposition und Mitglieder des Kollektivs „Touche pas à ma perle“ äußern offen ihre Unzufriedenheit und kritisieren den Mangel an vorheriger Konsultation sowie die Eile, mit der das Projekt umgesetzt wird.
Die Branchenvertreter bleiben besorgt über das Fehlen greifbarer Garantien sowie eines soliden Businessplans. Franck Tehaamatai, ein einflussreicher Produzent, hat seine Unterstützung an mehrere Bedingungen geknüpft, darunter eine stärkere Vertretung privater Aktionäre im Verwaltungsrat. Kritiker verweisen außerdem auf die chaotische Vergangenheit des Projekts, das im vergangenen Dezember vom Verwaltungsgericht abgelehnt worden war.
Trotz dieser Unsicherheiten soll das TPC schrittweise die Maison de la Perle ersetzen und verfügt über ehrgeizige Wachstumsprognosen bis 2018. Die eigentliche Herausforderung besteht jedoch darin, private Partner zu finden, die bereit sind, 15 % des Gesellschaftskapitals – das entspricht 90 Millionen Fcfp – zu investieren. Das Kollektiv „Touche pas à ma perle“ bleibt dieser politischen Entscheidung gegenüber weiterhin strikt ablehnend und hegt Zweifel an der Zukunft der Perlenzucht in Französisch-Polynesien.
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